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Stand: 21.01.2010


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Schallwellenmassage

Text zuletzt bearbeitet von: Wolfgang Ludwig


erstmalig beschrieben von: Wolfgang Ludwig 2010


Das Verfahren kombiniert Elemente aus der Musiktherapie, der klassischen Massage und fernöstlicher Medizin. Es handelt sich dabei nicht um die allseits bekannten mechanischen Massagegeräte, sondern um eine neue Technologie, bei der die Massagewirkung durch Schalldruck in harmonischen Schwingungen mit Wirkung bis in die inneren Organe entsteht.

Das Verfahren funktioniert also mit Schalldruck, ähnlich den bekannten Ultraschall-Behandlungbehandlungen. Allerdings werden bei der Schallwellenmassage harmonische Schwingungen im hörbaren Bereich wahlweise als ganze Musikstücke oder Töne / Tonkombinationen als Ganzkörperbehandlung direkt mit Hilfe der in die Matte eingearbeiteten drei Schallgeber auf den Körper appliziert.

Im Gegensatz zu den lokalen Ultraschall-Behandlunganwendungen, bei der in der Regel vom Patienten nichts gespürt wird, wird die Schalldruckanwendung als sanfte Massage empfunden mit großer Tiefenwirkung. Da es sich um harmonische Schwingungen handelt, wird der Organismus nicht belastet.

Es entspricht der Lebenserfahrung der meisten Menschen und der therapeutischen Erfahrung aus der Musiktherapie, dass Musik und Töne psychische und physische Reaktionen auslösen. Diese Erfahrungen beziehen sich aber auf die Verarbeitung von Hörerlebnissen oder rhythmischer Bewegung, bei der der Patient selbst aktiv werden muss. Die Schallwellenmassage ist eine passive Anwendung, bei der das Hören eine untergeordnete Rolle spielt. Musik und Tonfolgen werden durch dieses Verfahren nicht nur psychisch sondern auch physisch erlebbar, der Körper kann die Töne fühlen und optional mit der Lichtbrille auch sehen.

Die Tonschwingungen führen zu einer Mikromassage auf der Molekül- und Zellebene. Diese Mikromassage führt zu einer Intensivierung der Stoffwechselprozesse. Die verstärkte costoabdominale Atmung führt zu einer verbesserten Sauerstoffzufuhr in alle Zellen und Gewebe. Die Entspannung der Muskulatur führt häufig zu einer Schmerzlinderung oder Lösung von Spasmen.

Aus der Erfahrung mit manuell bespielten Klangliegen und dem bisherigen Einsatz des MEDIWAVE - Systems profitieren folgende Patientengruppen von diesem Verfahren:

  • Pat. mit großen Schwierigkeiten in der Krankheitsverarbeitung mit Symptomen, die typisch sind für posttraumatische Belastungsstörungen
  • Pat. mit Schwierigkeiten der Körperwahrnehmung sowie Störungen der Tiefensensibilitaet, z.B. Multiple_Sklerose, Amyotrophe Lateralsklerose, schlaffe Paresen
  • Patienten mit krankheitsbedingten Muskelverspannungen, z.B. Parkinson, Degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates, Morbus Bechterew, Osteoporose
  • Pat. mit starken Spasmen, die mit funktionellen Therapien schwer lösbar sind, z.B.  nach Schlaganfall, nach Trauma von Gehirn oder Rückenmark
  • Pat. nach Schlaganfall. Die Betroffenen sind in jeder Hinsicht aus dem Takt geraten, denn es geht in unterschiedlicher Ausprägung um Sprachverlust, Bewegungsverlust, Hörverlust, Wahrnehmungsverlust
  • Pat. mit psychischen Störungen, um sie in Kontakt mit ihren Emotionen zu bringen und so Spannungen und Ängste abzubauen. Z.B.: Schizophrenie, Persönlichkeitsstörungen, Neurotische und Angststörungen, Autismus, Mutismus
  • Pat. mit psychomotorischer Unruhe sowie reduzierten rezeptiven Fähigkeiten, z.B. Wernicke Aphasie
  • Pat. im Wachkoma.  Durch Klänge werden Empfindungen, wie Vertrauen, Geborgenheit und Nähe transportiert. Ziele:  
    • Emotionale Stabilisierung
    • Verlängerung der Aufmerksamkeitsphasen und Konzentration
      Intensivere Selbstwahrnehmung und Selbsterleben 
    • Vegetative Stabilisierung (vertieftere, Atmung,  langsamerer Herzschlag,  entspanntere   Muskulatur)

  • Pat. mit Schmerzen des muskulo-skelettalen Systems, z.B. Fibromyalgie, Spannungskopfschmerzen, Rückenschmerzen, Osteoporose
  • Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen, z.B Asthma, COPD, Mukoviszidose



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Beitrag zuletzt aktualisiert am: 21.01.2010
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